Der glitzernde Fluss Salzach, die Burganlage und die Altstadt mit Ihren Grabendächern und hochgezogenen Fassaden bilden einen Dreiklang, der einmalig schön erscheint wie im Märchen.
Durch das rasante Wachstum der Neustadt im Zuge der Industrialisierung blieb die mittelalterliche Altstadt in einzigartiger städtebaulicher Geschlossenheit erhalten und steht als Ensemble unter Denkmalschutz. Bemerkenswert sind die für das Inn-Salzach-Gebiet typischen und farbenfrohen Bürgerhäuser mit ihren über die Dachhöhe gezogenen Giebelmauern und reicher Fassadenzier.
Fassaden & Grüben
Extra Gassenhauer
Kontrastreiche Flaniermeile zwischen Stadtplatz, Salzach und Burg – voll kreativer Vitalität. Der Bereich der „Grüben“ wurde bereits im 12. Jahrhundert von Handwerkern besiedelt. Die bunte Kulisse der Häuser, größtenteils aus der spätgotischen Bauperiode, übt auch heutzutage als Fußgängerzone eine faszinierende Anziehungskraft aus und bietet besondere „Gassenhauer“: Als Kultur- und Veranstaltungsschwerpunkt, als Gastronomie-, Handwerks- und Facheinkaufsmeile.
Stadtplatz
Piazza mit Extra-Grandezza
Eine der schönsten Platzanlagen Mitteleuropas in einmaligem städtebaulichem Ensemble. Farbenfrohe Giebelhäuser mit Renaissance-, Barock- und Rokokofassaden stehen Spalier auf einem feudal wirkenden Stadtplatz, einer südländisch anmutenden Piazza mit grandiosem Flair. Rathaus, Stadtsaalgebäude, Tauffkirchen-Palais, die berühmte Barock-Aula des Kurfürst-Maximilian-Gymnasiums: Architektonische Glanzpunkte in zarten bis kräftigen Pastelltönen, in einzigartiger städtebaulicher Geschlossenheit . Und auch heute noch das pulsierende historische Zentrum Burghausens.

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Das Mautnerschloss
Extravaganter Blickfang
Farbenprächtiger Blickfang zwischen den Grüben und der Spitalvorstadt, Schauplatz für legendäre Jazzkeller-Sessions. Die einstige Quelle des Burghauser Reichtums glänzt mit seinen Arkaden im Innenhof als schlossartige Renaissance-Perle in orangefarbener Pracht. Die wichtigste Einnahmequelle der Stadt war im Mittelalter bis in die frühe Neuzeit der Salzhandel, den die in diesem Schloss ansässigen Mautner überwachten. Heute dient das Mautnerschloss mit dem „Jazzkeller“ als Bühne für Live-Sessions im Rahmen der vielen Jazz-Events in der Stadt.
Pfarrkirche St. Jakob
Mit extralangem Zeigefinger
Das Wahrzeichen der größten Kirche Burghausens ist der mächtige und weithin sichtbare 79 Meter hohe Turm mit zweifach geschnürter barocker Zwiebel – wie ein Zeigefinger, dessen Kuppe sich auf gleicher Höhe mit der Burg befindet. Im Jahr 1140 im Stil der Romanik errichtet, präsentiert sich der Kirchenraum heute in einer reizvollen neugotischen Ausstattung. Zu den kostbarsten Zeugen der Vergangenheit zählen die Jahrhunderte alten, überaus kunstvollen Grabsteine im Inneren und an der Außenwand der Kirche.
Mehr zur Burghauser Stadtgeschichte.
Hier geht´s zur zweiten Ausgabe des Burghauser Altstadtmagazins.
Altstadt-Impressionen in unserer Bildergalerie:
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