Der glitzernde Fluss Salzach, die Burganlage und die Altstadt mit Ihren Grabendächern und hochgezogenen Fassaden bilden einen Dreiklang, der einmalig schön erscheint wie im Märchen.
Durch das rasante Wachstum der Neustadt im Zuge der Industrialisierung blieb die mittelalterliche Altstadt in einzigartiger städtebaulicher Geschlossenheit erhalten und steht als Ensemble unter Denkmalschutz. Bemerkenswert sind die für das Inn-Salzach-Gebiet typischen und farbenfrohen Bürgerhäuser mit ihren über die Dachhöhe gezogenen Giebelmauern und reicher Fassadenzier.
Den prächtigen Stadtplatz dominieren die Stadtpfarrkirche St. Jakob (14. Jh.), das Rathaus, das ehemalige Regierungsgebäude, die Schutzengelkirche (1731), der Tauffkirchen-Palais und in seiner Verlängerung die Studienkirche St. Josef (1631) mit dem ehemaligen Jesuitenkolleg, das heutige Kurfürst-Maximilian-Gymnasium (1662-64). Am besten bestaunt man diese Pracht bei einem Besuch in einem der bayerischen Biergärten.
Südseitig mündet der Stadtplatz in die Grüben, die ehemalige Handwerkerstraße Burghausens und heutige Fußgängerzone. Diese lädt zum Bummeln, Einkaufen und Entspannen ein. Den Abschluss bildet das Mautnerschloss als herausragendes Baudenkmal.
In der Spitalvorstadt befinden sich die Spitalkirche (14. Jh.) und das ehemalige Kapuzinerkloster (1656), das heute Jugendherberge und Musikschule beherbergt.
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