Vor den Toren der Stadt sind weitere Kunstschätze zu besichtigen, wie z.B. das ehemalige Zisterzienserkloster Raitenhaslach, welches das erste Zisterzienserkloster auf altbayerischem Boden war (Gründung 1146). Im Jahre 1803 wurde die Abtei säkularisiert.
Der Stadtteil Raitenhaslach wurde 1978 eingemeindet und liegt in einer Salzachschleife, eingebettet in unberührter Natur.
Das ehemalige Kloster befindet sich seit 2004 im Besitz der Stadt Burghausen. Seitdem wurden die Außenanlagen neu gestaltet und Freiflächen für wechselnde Kunstausstellungen angelegt. Die sehenswerten Innenräume des Klosters, wie der "Steinerne Saal", der Festsaal des Klosters oder das Papstzimmer im Prälatenstock, welches Papst Pius VI im Jahre 1782 beherbergte, können nun bei Führungen besichtigt werden.
Lohnenswert ist auch der Besuch der über 800 Jahre alten Klosterkirche Raitenhaslach. Aufgebaut auf einem romanischen Kern hinterlässt der grandiose barocke Raum mit seiner Rokoko-Ausstattung einen überwältigenden Gesamteindruck: "Raitenhaslach gehört nicht zu den abgeklärtesten Kirchen des bayerischen Barock, aber zu den köstlichsten und liebenswertesten, ob der Zusammenstellung seiner Schätze."
Besuchen Sie Raitenhaslach und die Klosterwelten Raitenhaslach.
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