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Großes historisches Burgfest

Das Highlight jedes Jahr am 2. Wochenende im Juli | 7. - 9. Juli 2017

Gaukler, Musiker, Handwerksleute - und natürlich Blaublüter. Drei Tage lang, an jedem zweiten Juli-Wochenende, herrscht mittelalterliches Treiben innerhalb der weltlängsten Burg

Der Verein Herzogstadt mit seinen über 650 Mitgliedern, an der Spitze das „Herzogspaar“, organisiert nicht nur das Spektakel, sondern übernimmt während des Festes quasi die „Regierungsgewalt“ auf der Burg.

In üppiger Pracht, aber auch authentisch einfach, präsentieren sich die Herzogstadtgewänder, die nach mittelalterlichen Schnitten von den Vereinsmitgliedern eigens angefertigt werden. Ein farbenfrohes Völkchen findet sich in der festlich geschmückten Burg. Hier erwarten die Gäste ganze Heerscharen von mittelalterlich gekleideten Händlern und Marketendern, die mundgefertigtes Glas aus dem Böhmerwald anbieten, Lederwaren oder Schmuck. Gaukler und Musiker spielen an allen Ecken und Enden, während der Hunger mit historischen Speisen gestillt werden kann, mit frischem Gebäck oder traditionell zubereitetem Flammkuchen - das große historische Burgfest ist ein Fest, ganz im Zeichen des Mittelalters.

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Historisches Burghausen

Informationen

Eintrittspreise 2017:

Freitag 6,00 EUR | Samstag 12,00 EUR | Sonntag 10,00 EUR
Kombiticket 20,00 EUR

Kinder bs 12 Jahre haben freien Eintritt. Kinder/ Jugendliche von 13-18 Jahre bezahlen die Hälfte des jeweiligen Eintrittspreises. Historisch gewandete Personen bezahlen ebenfalls nur die Hälfte des jeweiligen Eintrittspreises.

Öffnungszeiten:

Freitag 18.00 bis 1.00 Uhr
Samstag 12.00 bis 1.00 Uhr
Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr

Historisches Burgfest 2017

In den Tagen des Frühsommers herrscht in Burghausen ein wahres Gedränge. An jedem freien Platz sind Zelte und Buden errichtet worden. Aus allen Teilen des Landes strömt allerlei Volk hier zusammen in die von Mauern umgrenzte kleine Stadt.

Hier wird in diesen Tagen ein Regiment hochdeutscher Landsknechte aufgerichtet werden. Befehlsstimmen und der schrille Klang der Pfeifen und das dumpfe Dröhnen der Trommeln ziehen bis in die letzten Ecken der Stadt. Die Glocken haben gerade zweimal nach dem Mittagsleuten geschlagen und schon strömen von allen Seiten die Landsknechte herzu auf den großen Platz inmitten der Stadt, um sich prüfenden Augen zu stellen. 

Gar prächtig sind sie anzusehen, die hohen Herren: der Bayernherzog, der Vizedom des Rentamtes, Kanzler von Eck sowie eine Vielzahl der Haupt- und Befehlsleute. Am Tisch dabei sitzt der Musterungsschreiber, dessen wachsamen Augen nichts entgeht. 

Nicht einheitlich gekleidet sind diese Leute. Jeder trägt, was ihm gerade zu Gebote stand. Der eine hat einen breitkrempigen Hut auf, der andere ein Barett, an dem lustig eine Feder wippt, die er noch rasch einem Gockelhahn im Vorübergehen aus dem prunkenden Schweif gezogen hat. Einen mächtigen Helm stülpt einer auf, der Zweite hat nur einen einfachen Eisenhelm und so ist es auch in der Gewandung. 

Da wandelt ein gefältetes Wams einträchtig neben dem Lederkoller, da gibt es aufgeschlitzte Ärmel und aufgenähte. Und erst die Hosen! Da stolziert einer heran wie ein Pfau mit seiner gebauschten Pluderhose. Geringschätzig blickt er auf den Nebenmann, der in einer schlichten, sich bis an die Fersen herab enganschmiegenden Reiterhose steckt. 

Und die Waffen, mit denen die Anrückenden versehen sind! Keine Art, die menschlicher Verstand sich jemals für Stich und Hieb ersonnen, fehlt. Die Federspieße, die langen Piken, die Partisanen und Hellebarden funkeln in der Sonne, und ein paar derbe Fausthämmer sind auch dabei, furchtbare Waffen in kundigen Händen. Der kurze, breite Landsknechtsdegen, der Katzbalger, baumelt dem und jenem über dem Magen oder auch an der Stelle, auf dem der Mensch zu sitzen pflegt. Wilde Gestalten, die sicher die Angst oder die Neugier auf die Gesichter der Städter zaubern werden, haben auf ihren Schulten mächtige Bidenhänder, mannsgroße Schwerter, die nur mit 2 Händen zu führen sind. 

Da nahen einige mit unförmigen Hakenbüchsen und einer Pulverflasche an der Hüfte. Trommeln groß wie mächtige Fässer haben einige umgeschnallt, denn auch deren dumpfer Ton gehört zum Landsknechtsleben. Einige haben sich vom häuslichen Hofhund nicht trennen wollen; er ist ihnen nachgesprungen. Beim Troß wird er Freunde finden.

Drei Tage wird der Musterungsplatz geöffnet bleiben und an den Abenden wird manches Würfelpaar über die Trommel tanzen und manch Karte oft gemischt werden. Durch die Lagergassen zieht manch bekannte oder unbekannte Weise, dazu wird an manchen Orten getanzt. Die Gaukler, ob Feuerspucker, Dudelsackspieler, Puppenspieler oder Marktschreier sind allgegenwärtig und alles vermischt sich zu einem üppigen Gemälde.

Doch auch manch durstige Kehle findet hier in den Tavernen der Stadt oder den Buden der Marketender frisch gebrautes Bier oder Wein aus gar fernen Ländern. Dazu die Wohlgerüche sämtlicher Spezereien, für jeden etwas, ob Fleisch oder Fisch, Wurst oder Käs, süß oder sauer, an diesen Tagen braucht keiner zu darben. 

Am dritten Tage wird das Regiment abziehen  und mit ihm das ganze Volk, dann wird wieder Ruhe einkehren und die Bürger der beschaulichen Stadt werden in ihren Alltag zurückfinden.

Impressionen

Burgfest Herzog
Burgfest Waffenplatz
Tafelrunde beim Burgfest
Burgfest Flötenkinder
Burghof Stände

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